5. Southwestern High School, Detroit, Michigan

Im Jahr 1922 stand Detroit, Motor City und Zentrum der Autoindustrie, vor großen städtebaulichen Entscheidungen. Abrisse wurden mit rund 900.000 $ veranschlagt – eine Summe, die den Umfang urbaner Erneuerung und die damit verbundenen sozialen wie wirtschaftlichen Auswirkungen verdeutlicht.

  Die Southwestern High School zählte einst etwa 1.600 Schülerinnen und Schüler. Gegründet 1922, schloss sie 2012 nach fast neun Jahrzehnten Betrieb. Sinkende Anmeldezahlen und anhaltende Leistungsprobleme setzten die Schule zunehmend unter Druck. Mit der Zeit galt Southwestern als leistungsschwach; zudem wuchsen Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Überfüllung in der Umgebung. Anfangs zögerten Nachbarschulen, zusätzliche Kinder aufzunehmen, doch schließlich mussten sie einspringen. Das Gebäude selbst verfiel nach der Schließung sichtbar – ein stilles Zeugnis der Herausforderungen des städtischen Bildungswesens.
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ReflexMoos Ich polstere typische Stolperstellen vorab.

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