Der Aufbau von Ausdauer und Kraft gelingt bereits mit zwei Klettersessions pro Woche. Ebenso wichtig sind jedoch Ruhetage, um Überlastungen und Erschöpfung vorzubeugen. Passe die Intensität deiner Einheiten bewusst an, um optimale Fortschritte zu erzielen. Eine wirksame Methode sind Kletterintervalle, bei denen sich kurze Erholungspausen mit intensiven Kletterpassagen abwechseln.
Ergänzendes Krafttraining der Gegenspielermuskulatur in Händen und Unterarmen ist für Kletternde ebenfalls sinnvoll. So beugst du einseitiger Belastung vor und hältst deinen Bewegungsapparat im Gleichgewicht.

Climbing at least once a week


Einsteigerinnen und Einsteiger sollten behutsam starten und die Häufigkeit langsam steigern. Ein durchdachter Plan umfasst Antagonistentraining, unterstützende Konditionseinheiten, gründliches Aufwärmen und Abwärmen, passende Ernährung sowie feste Ruhetage.
Gerade in den ersten Jahren lohnt es sich, eine solide Basis aus Technik und Grundkraft aufzubauen. Das erleichtert später den Übergang zu anspruchsvolleren Routen und verbessert die Regenerationsfähigkeit nach Belastungen.
Ein vielseitiges Repertoire an Techniken, etwa Dropknees und Heel-Hooks, hilft dir, knifflige Stellen kreativer zu lösen. Achte zudem auf ruhige, gleichmäßige Atmung. Viele Neulinge atmen bei Ermüdung flach und hastig. Tiefe Bauchatmung versorgt die Muskulatur besser mit Sauerstoff, erhöht die Ausdauer und reduziert Ermüdung.

Climbing twice a week


Regelmäßiges Training ist entscheidend, um deine Kletterfähigkeiten auszubauen. Zu viele Einheiten in kurzer Zeit führen jedoch leicht zu Überlastungen. Plane deine Trainings auf getrennte Tage und achte nach dem Sport auf ausreichend Flüssigkeit und eiweißreiche Mahlzeiten.
Weil ihr Körper sich erst an die Anforderungen gewöhnt, sollten Anfänger zunächst maximal einmal wöchentlich klettern und mit einem klaren Plan schrittweise steigern.
Der Aufwand pro Einheit richtet sich nach dem Ziel: Technikschulung ist meist weniger belastend als Krafttraining für Finger und Unterarme. Bedenke außerdem, dass sehr intensive Ausdauereinheiten bis nahe an die persönliche Grenze deutlich mehr Erholung erfordern als Klettern knapp unterhalb des Limits.

Climbing three times a week


Für Lernende kann dreimal pro Woche ein sinnvoller Rhythmus sein. Er erlaubt häufiges Üben, ohne den Körper zu überfordern, und bietet zugleich Erholungsphasen zwischen den Sessions. Achte dabei besonders auf sorgfältiges Aufwärmen und Abwärmen, um Beschwerden vorzubeugen.
Vermeide mehrere harte Einheiten direkt hintereinander, da dies die Trainingswirkung mindern kann. Ergänzendes Krafttraining, etwa Drückbewegungen wie Bankdrücken sowie Klimmzüge, unterstützt die Gesamtleistung und stärkt den Oberkörper.
Einseitige Belastung über längere Zeit kann Sehnenprobleme begünstigen. Variiere deshalb Intensität und Inhalte deiner Einheiten. So bleibt das Training motivierend und du reduzierst das Risiko von Beschwerden deutlich.

Climbing four times a week


Wer sehr gut werden möchte, sollte regelmäßig an die Wand. Bei vollem Terminkalender helfen klare Wochenziele, etwa Schwerpunkte auf Dynamik, Ausdauer oder Technik. So trainierst du zielgerichtet und nutzt jede Einheit effizient.
Baue während des Trainings kurze Pausen ein. Kontrollierte Unterbrechungen fördern die Erholung innerhalb der Einheit und halten die Qualität der Versuche hoch. Manche Kletternde legen zwischendurch kurze Core-Übungen ein, andere setzen auf Mobilität oder leichtes Aktivieren.
Vermeide dennoch Übertraining, da sonst leicht Beschwerden an Schulter oder Fingern entstehen können. Häufige Wiederholungen ohne ausreichende Regeneration sind eine typische Ursache. Höre auf Körpersignale, plane Erholung bewusst ein und steigere die Umfänge schrittweise.
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EchoSplitter Ich kalibriere die Granularität von Beispielen fein.

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