Beim Wandern solltest du Kleidung tragen, die zum Gelände und zu deinem Aktivitätsniveau passt. Auf den meisten Touren eignen sich feuchtigkeitsableitende Sporttextilien, ähnlich wie fürs Laufen, sowie flexible, atmungsaktive Stücke, die vor Wetter, Dornen und reizenden Pflanzen sowie Insekten schützen. Wenn es kühler wird, gehört eine isolierende Schicht in den Rucksack, etwa eine gesteppte Jacke oder eine Fleecejacke aus Polyester.

Shirts


Ein gutes Wanderhemd ist für alle, die länger unterwegs sind, unverzichtbar. Wähle langärmlige, feuchtigkeitsableitende Funktionsshirts statt Baumwolle, die Nässe speichert. Leistungsstarke Stoffe wie Nylon, Polyester oder Merinowolle trocknen schnell, regulieren die Temperatur und hemmen Gerüche. Zusätzlich schützt eine Wind- und Regenjacke vor Witterung und kratzigen Pflanzen. Da Wetter und Höhenlage schwanken, empfiehlt sich ein flexibles Zwiebelsystem. In kühleren Jahreszeiten halten Fleece- oder Wolljacke und eine Weste angenehm warm. Eine Kappe oder ein Hut schützt Gesicht und Kopf vor intensiver Sonne, besonders im Sommer.

Bottoms


Die Basisschicht, also die Kleidung direkt auf der Haut, ist beim Wandern besonders wichtig. Am besten sind atmungsaktive Materialien, die schnell trocknen. Meide Baumwolle, da sie Feuchtigkeit speichert und bei Nässe auskühlt. Greife stattdessen zu Merinowolle oder Mischungen aus Polyester und Nylon, idealerweise recycelt. Für viele ist Merino angenehm weich, klimaregulierend und reibungsarm unter Rucksackgurten. Bekannte Hersteller hochwertiger Merino-Baselayer sind Smartwool und Icebreaker.

Hats


Wanderexpertinnen und -experten empfehlen Hüte aus atmungsaktiven, feuchtigkeitsableitenden Materialien. Baumwolle, vor allem Denim, saugt Schweiß auf und kann bei Wärme unangenehm feucht wirken. Außerdem bietet Baumwolle meist weniger UV-Schutz als moderne Funktionsgewebe. In bewachsenen Passagen mit Sträuchern oder Felsvorsprüngen sind lange Hosen oft bequemer und schützender als Shorts. Wähle Hosen aus elastischen, schnell trocknenden Stoffen mit praktischen Taschen. Für Wintertouren oder wechselhaftes Wetter gehört eine isolierende Schicht wie eine Fleecejacke in den Rucksack, falls beim Pausieren ein kühler Wind aufkommt.

Sunglasses


Sonnenbrillen sind beim Wandern wichtig, da sie die Augen vor intensiver Strahlung schützen. Polarisierte Gläser reduzieren Blendung auf reflektierenden Flächen wie Schnee und Wasser und erhöhen die Sicht. Achte auf widerstandsfähige Gläser und ein robustes Gestell, da Brillen auf unebenem Untergrund leicht verrutschen können. Eine umlaufende Form schützt zusätzlich seitlich. Braune oder bernsteinfarbene Tönungen steigern den Kontrast und lassen Farben lebendiger wirken, bei bedecktem Himmel sorgen graue Gläser für ein natürliches Bild. Verspiegelte Gläser mindern Reflexionen und Blendlicht spürbar.

Sneakers


Solide Wanderschuhe oder -stiefel mit gutem Grip sind essenziell. Achte auf eine Profilsohle mit tiefen Rillen, die Halt bietet, vor scharfkantigen Steinen schützt und Feuchtigkeit zuverlässig abweist. Eine stabile Zwischensohle dämpft Stöße und unterstützt den Fuß. Auf gepflegten Wegen und mit leichtem Gepäck reichen oft Trailrunningschuhe oder leichte Modelle. Planst du längere Strecken, unebenes, nasses oder steiniges Gelände und trägst einen mittelschweren Rucksack, sind Stiefel mit mehr Halt im Fersen- und Knöchelbereich sowie zusätzlichem Nässeschutz sinnvoll. Achte stets auf die richtige Passform, denn zu enge Schuhe begünstigen Reibung. Auch durchdachte Schnürsysteme tragen entscheidend zum Tragekomfort bei.
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